Es gab eine Zeit in der Geschichte des Ortes Elkerhausen im idyllischen Weinbachtal, in der die Vorfahren der Elkerhäuser Angst vor den Herren von Elkerhausen haben mussten. Denn im 14. Jahrhundert waren die Ritter der Burg recht ruppige Gesellen, mehr als nur streitbar. Sie galten als Störer des Landfriedens und legten sich mit Kirche und Bischöfen an. Kurzum: Sie waren gestandene Raubritter. Der friedlichen und liebenswärdigen Bevölkerung von heute ist diese rauhe Vergangenheit nicht mehr anzumerken, auch wenn sie noch das Wappen derer von Elkerhausen mit den drei Streitäxten führen. Urkundlich erwähnt ist Elkerhausen erstmals 1191 somit ist Elkerhausen der älteste Ortsteil der Gemeinde Weinbach. In einer Urkunde von 1278 erlaubt Erzbischof Heinrich von Trier den Burgmannen von Elkerhausen den Bau einer Kirche, mehr wissen wir über diese erste Kirche nicht. Im Jahre 1604 wurde dann eine neue Kirche von den Adeligen Hans und Philipp Chuno von Elkerhausen erbaut, die 1910 abgerissen wurde, von dieser Kirche erzählen einige Geschichten, die man in der Kirchenchronik nachlesen kann. Am 10. Juni 1911 unter der Regierung Kaiser Wilhelms II. wurde der Grundstein für die Kirche gelegt, die man heute in der Ortsmitte von Elkerhausen besuchen kann. Nur ein paar Schritte weiter befindet sich die Burg, in deren Räume ein kleines Museum zur Burggeschichte eingerichtet ist und zeitgenössische Kunst besichtigt werden kann.